Moser Mario

Moser Mario

Drei lange Jahre mussten unsere Maturant*innen auf das liebgewonne Abschlussmatch gegen die mittlerweile etwas in die Jahre gekommen Professor*innen warten. In Memoriam an einen lieben Kollegen und langjährigen Mitspieler heißt dieses Spiel nunmehr Rudi-Schögl-Trophy. So startete dieses Duell vor 1000 Zuseher*innen heuer mit einer Gedenkminute, die Maturanten der letzten beiden Jahre trugen sogar eigens kreierte Gedenkjerseys.  Nach dem schnellen Führungstor durch Eisendle drehten die Lehrer mit drei Treffern durch Kircher, Moser und Hinteregger die Partie. Im 3. Drittel ging den Lehrern etwas die Luft aus und so konnten Zimmermann und Baumgartner 6 bzw 1(!) Minute vor Schluss ausgleichen und die Partie endete mit einem weihnachtlichen Unentschieden. Im folgenden Penaltyschießen ging es bis zum 10. Penalty, mit dem die Schüler den Sieg fixierten. In einem spannenden Match auf Augenhöhe entschieden so die Schüler*innen im Penalty-Schießen das erste Match der "Rudi-Schnögl-Trophy" mit 4:3 für sich.
Es war uns eine Ehre! Danke an alle Helfer und Organisatoren, vor allem aber danke für die tatkräftige Unterstützung durch das Publikum!!

Unsere äußerst motivierten Handballerinnen schlugen sich bei den heurigen Landesmeisterschaften in Feldkirchen großartig : Ohne aktuelle Vereinsspielerin und mit nur zwei Trainingseinheiten am großen Feld in der Ballspielhalle zeigten sie enormen Kampfgeist und schöne Spielzüge. Gegen die späteren Landesmeisterinnen aus der CHS Villach, gespickt mit Vereinsspielerinnen aus Ferlach, waren wir eher chancenlos, trotzdem konnte mit einem klaren Erfolg gegen das Lerchenfeldgymnasium der zweite Platz errungen werden!

Historische Abschlussreise 8.ABC

Aufgrund des Ausfalls von Exkursionen durch die Coronaeinschränkungen reifte bei den Klassenvorständen der heurigen achten Klassen die Idee einer würdigen Abschlussreise für unsere Maturant*innen (in spe). Als Geschichtelehrer von zwei achten Klassen war es mein Wunsch, historisch bedeutsame Orte den Schüler*innen vorzustellen, die später auf der Urlaubsliste wahrscheinlich nicht ganz oben stehen. So fiel die Wahl auf eine Reise in die Städte Krakau und Prag, zwei der schönsten Städte Europas. Da sich in der Nähe Krakaus mit Auschwitz auch der fürchterlichste Ort der Weltgeschichte befindet, wurden die Schüler*innen im Musiksaal mit dem Film Schindlers Liste auf das Thema vorbereitet und sensibilisiert.  Die Anreise nach Krakau umfasste immerhin fast 1000 Kilometer mit einem Doppelstockbus und wurde mit einer Mittagspause in Bratislava etwas aufgelockert. Am zweiten Tag stand mit dem ehemaligen jüdischen Viertel Krakaus das Thema „Jüdisches Leben“ am Programm. Dabei erlebten wir den ersten Höhepunkt der Reise: Unsere Reiseleiterin wies uns auf einen zufällig vorbeikommenden Sohn eines Holocaustüberlebenden hin, den Oskar Schindler vor dem sicheren Tod in Auschwitz-Birkenau gerettet hatte. Das gemeinsame Foto mit dem Sohn ist eine bleibende Erinnerung für uns alle. Am Nachmittag besuchten wir dann das Museum zur schrecklichen Besatzungszeit der Nazis in Polen im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Fabrik Oskar Schindlers. Am Abend kamen die Schüler*innen mit dem Ausgehen in der pittoresken Altstadt von Krakau hoffentlich wieder auf andere Gedanken. Da wegen des an diesem Abend stattgefundenen Fußball-Länderspiels zwischen der Ukraine und Schottland sehr viele Schotten in der Innenstadt waren, konnte auch die Frage, was die Schotten eigentlich unter dem Schottenrock tragen, geklärt werden, was wiederum eine Kollegin kurzfristig schwer erröten ließ… Am Mittwoch stellten uns fachlich versierte Guides die ehemalige Hauptstadt Polens mit dem einzigartigen Vavel (Burgberg) und der Krönungs- und Begräbnisstätte der polnischen Könige näher vor. Danach fuhren wir in die ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz und Birkenau weiter. Es ist immer wieder aufs Neue unvorstellbar zu welch grausamen Verbrechen der Mensch fähig ist. „Niemals wieder!“ Die Stätten des Grauens erzeugten eine nachdenkliche, traurige Stimmung, tief betroffen setzten wir unsere Reise nach Prag fort. Untergebracht waren wir in einem 14stöckigen Hotelkomplex mit unzähligen Zimmern, eine normalerweise durchaus strukturierte Lehrerin soll sogar Schwierigkeiten beim Auffinden des eigenen Zimmers gehabt haben… Am Donnerstag besichtigten wir bei tiefblauem Himmel die „Goldene Stadt“, ein Highlight für alle Städtefans: Hradschin, Veitsdom, Goldenes Gässchen, Karlsbrücke aus dem Mittelalter, Rathaus – zwei Tage sind für diese Stadt einfach zu kurz! Wer eine Reise tut, kann natürlich ein paar Bonmots erzählen: So führte uns der Lehrer mit der meisten Prag-Erfahrung (immerhin 10 Jahre als Lehrer an der österreichischen Schule dort tätig), auf unsere Bitte nach einem typisch tschechischen Gasthaus zielsicher in eine Nebengasse, wo aber nur ein Restaurant mit österreichischer Küche zu finden war… Am Abend bewunderten wir die wunderschön beleuchtete Altstadt von der Moldau aus – als Zuckerl gab es am Schiff noch ein warmes Buffet! Nach dem anstrengenden Besichtigungsprogramm hatten unsere Schüler*innen aber noch genügend Energie für einen Besuch in einer fünfstöckigen Disco, wo der Reiseleiter beim Discofox mit deutlich jüngeren Tanzpartnerinnen an den Rand der Erschöpfung gebracht wurde… Der Abmarsch ins Hotel musste aufgrund einer kurzfristig verschwundenen Kollegin zum Leidwesen der Schüler*innen um eine halbe Stunde nach hinten verlegt werden. Am letzten Tag stand nach einem freien Vormittag die Rückreise bevor, unterbrochen von einem Besuch eines örtlichen Schaumgetränkeherstellers in Budweis. Etwas erschöpft aber um viele unvergessliche – teils traurige, teils interessante und hoffentlich auch viele lustige – Eindrücke reicher kamen wir am Freitag gegen 23 Uhr nach 2100 gefahrenen Kilometern wieder in unsere Heimat zurück!

Mario Moser

Rein nach dem Durchschnittsalter (46 Jahre versus 18!!) waren die Lehrer chancenlos, wer die erste Hälfte des Fußballmatches Maturanten gegen Professoren gesehen hat, weiß jetzt, dass die alten Wölfe nie zu unterschätzen sind. Nach der torlosen ersten Halbzeit ging es in der zweiten Spielhälfte aber doch recht rasch: Nach schönen Treffern von Nico Mayer, Marco Aichelburg (2) und Julian Jank stand es zu rasch 4:0, die Lehrer konnten sich nur mehr den Ehrentreffer erkämpfen: Nach idealer Vorarbeit von Markus Bachlechner schloss Mario Moser einen Konter ab. Erfreulich war die große Teilnehmerzahl bei den Lehrern, wo alle 11 Spieler zum Einsatz kamen, während die 5 Spieler der Maturanten von einem „Profi-Goalie“ aus der 5. Klasse verstärkt wurden. Immer ein großer Ansporn sind die vielen Zuschauer, die beide Teams lautstark unterstützt haben.

Ein großes Danke geht an Reini Köck, der nach einer gefühlten Ewigkeit die Organisation dieses jährlichen Maturantenspiels in jüngere Hände übergeben hat, ob er auch seine Spielerkarriere endgültig beendet hat, werden die Vertragsverhandlungen zeigen….

3. Platz beim Bundesländerregionalfinale für unsere Minihandballer!!
Einen erneut starken Auftritt lieferte unser Minihandballteam als regierender Kärntner Landesmeister ab: Nach drei Siegen über den steirischen und burgenländischen Landesmeister sowie den Kärntner Vizemeister und knappe Niederlagen gegen den steirischen und burgenländischen Vizemeister verpassten wir hauchdünn die Qualifikation für die Bundesmeisterschaften. Leider fehlte im entscheidenden Spiel nur das Abschlussglück beim Werfen, sicher nicht der Spielwitz und das Können! Aber ein dritter Platz unter den sechs besten Mannschaften in SO-Österreich kann sich sehen lassen...
Als Trainer bin ich sehr stolz auf die Burschen, noch dazu wo ein wichtiger Spieler gefehlt hat….
Am Bild von links nach rechts: Pascal Kugi, Adnan Prsic, Jakob Kresse, Marcello Kuchling, Gregor Srienz, Anton Wandaller, Keno Wieser, Hartmut Kapeller und Elias Sager.

Eine regelechte Sensation lieferten unsere Burschen bei den Mini-Handballmeisterschaften ab. Wegen der coronabedingten Ausfälle wolten wir eigentlich nur ehrenhaft teilnehmen, von einem Sieg wagte zumindest der Trainer nicht einmal zu träumen. Die Burschen steigerten sich aber von Spiel zu Spiel und so konnte mit drei gewonnenen Partien der Halbfinaleinzug sichergestellt werden. in einem hochdramatischen, hin und her wogenden Semifinale gegen den härtesten Gegner Lerchenfeldgymnasium kämpften sich die Jungs in einen wahren Spielrausch und gewannen mit einem Tor Differenz. Das Finale war dann eine eher klare Angelegenheit und wurde mit 6 Toren Unterschied gewonnen. Damit sind wir Kärntner  Landesmeister und fahren zum Regionalfinale gegen steirische und burgenländische Gegner!!

Bei aller Euphorie um den Erfolg der Burschen darf aber auch nicht auf unser Mädchenteam vergessen werden: Mit einer fast reinen Erstklasserinnentruppe eroberten wir nach zwei Siegen den 3. Platz und damit die Bronzemedaille!! Wenn der Trainigseifer so hoch bleibt, ist von dieser Mannschaft im nächsten Jahr noch mehr zu erwarten!!

Bei einem erstmalig ausgetragenen Online-EU-Quiz zweier Bamberger und zweier Kärntner Schulen mussten sowohl ernstgemeinte als auch spaßige Fragen beantwortet werden. Nach einem Intensiv-Vorbereitungswochenende gingen die SchülerInnen motiviert an den (virtuellen) Start. Nach denkbar ungünstigem, der Anfangsnervosität geschuldeten Start konnte die erste Runde – Fragen zur Geschichte der EU – auf Platz zwei hinter dem Kärntner Rivalen BRG Feldkirchen beendet werden. Der Block „EU-Institutionen“ hievte uns an die Spitze, die wir auch nach dem Kuriositäten-Frageblock nicht mehr hergaben.
Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, hoffentlich kommt es aber im nächsten Jahr wieder zu einem „realen“ Austausch im Rahmen einer Exkursionswoche…

Mario Moser