Romauch Susanne

Romauch Susanne

Projekt vergessen – erinnern: Lesung mit Alina Lindermuth! Mit viel Elan, Humor und dem richtigen Fingerspitzengefühl für das doch noch junge Publikum hat Alina Lindermuth den Schüler*innen der „Lebensraum Schule“ – Klassen ihren erst kürzlich erschienenen Roman „Fremde Federn“ vorgestellt. Dabei bekamen vor allem die von ihr mitgebrachten Mehlwürmer (der Protagonist ihres Buches führt ein Mehlwurm-Startup) große Aufmerksamkeit und der eine oder andere wagte es sogar, diese zu verkosten. Sehr spannend! Vielen herzlichen Dank an Alina Lindermuth für diesen abwechslungsreichen Nachmittag!

„Österreich liest“ – und wir lesen mit!

Auch heuer nahmen etliche Klassen an der Aktion „Österreich liest“ in der Woche vom 17. – 23. Oktober teil und so besuchten uns verschiedenste Autor*innen aus ganz Österreich und sogar Südtirol, um den Schüler*innen das Lesen und die Welt der Bücher näherzubringen. Addai Patrick, Christoph Mauz, Gudrun Sulzenbacher und Roland Zingerle gaben uns mit viel Energie, Witz und Humor Einblicke in ihre Werke – eine gelungene Lesewoche!

Am 29.03.2022 fand in der Bibliothek eine Online-Lesung von Leonora Leitl über ihr Buch „Held Hermann - als ich Hitler im Garten vergrub“ statt. Veranstaltet wurde die Lesung von der „BücherBühne“ in Wien.

In dem Buch geht es um die Jugend in Freistadt zu Zeiten des zweiten Weltkriegs. Einige Aspekte dieser Geschichte sind wahr, wie zum Beispiel der 13-jährige Held Hermann, der auf Leonora Leitls Großvater basiert.

Die Autorin erzählte viel über ihr Buch und las lustige aber auch spannende Szenen daraus vor. Immer wieder zeigte sie selbst gemalte Bilder. Es wurden Geschichten und Abenteuer von Hermann und seinem damaligen Freund Willi erzählt, aber auch  geschichtliche Hintergründe erläutert, indem erklärt wurde, wie es den Opfern des Krieges ergangen ist und wie sehr sie leiden mussten. Hermanns Familie lebte in ärmlichen Verhältnissen, sodass sie zum Beispiel Mäntel aus Decken herstellen mussten. Mit dem Diebstahl einer Waffe, die eigentlich der SS gehört hat, bringt sich Herman aus Übermut in eine lebensgefährliche Situation. Die Autorin verriet aber nicht, wie das Ganze ausgeht.

Trotz des ernsten Hintergrundes hat sie es geschafft, viel Humor einzubringen. Da das Buch aus der Sicht des jungen Hermanns geschrieben ist, kann man auch Gefühle und Gedankengänge der Jugend von damals besonders gut nachvollziehen. Nach der Lesung konnte man noch Fragen an die Autorin oder über das Buch in den Chat schreiben.

Leonora Leitl illustriert ihre Bücher selbst, wodurch diese realistischer sind und perfekt zur Beschreibung passen. Man bekommt richtig Lust, das Buch zu lesen!

Text: Schüler*innen der 3F