Deutsch
28. 03. 2018

Hamlet: Drama? Rockdrama!

Artikel verfasst von  Paul Achernig, Katarina Andrijevic, Aminat Elichanova, Raffael Hasslacher, Tabea Lukatsch, Theo Maynollo, Shima Nadery, Palina Rudzichenka, Christoph Sitter

Die 6A wollte im März eine Aufführung von Shakespeares Hamlet besuchen und landete zur allseitigen Überraschung im Villacher Kongresscenter (CCV) in einer Rockoper.

Nach dem herbstlichen Besuch einer Faust-Aufführung im CCV waren ja die Erwartungen der Schüler nicht sonderlich hoch. Sofort wurden sie aber von der Opernwerkstatt am Rhein mit moderner Musik überrascht und alle sahen gespannt zu. Mit Songs wie „Somebody that I used to know“ von Gotye oder „Where is the love“ von den Black Eyed Peas traf die Theatertruppe aus Deutschland den Geschmacksnerv von vielen Schülern. Die Hits und Klassiker passten in Sinn und Inhalt zur Handlung.

Gesungen wurde live und über dem Bühnengeschehen werkte eine Band. Leider ging der Gesang in der Musik etwas unter. Die Schauspieler gaben eine beeindruckende, starke schauspielerische Leistung ab. Besonders gut kam der „durchgeknallte“ Hamlet an. In diesem Hamlet, so lautete der allgemeine Tenor,  konnten sich die Schüler gut zurechtfinden, die Handlung war sehr gut nachvollziehbar. Verständnisschwierigkeiten gab es nur stellenweise, etwa bei Hamlets Gespräch mit dem verstorbenen Vater.

Das Bühnenbild war in seiner Schlichtheit gelungen. Zum Beispiel wurden einfache hohe Pappen verwendet, um eine Mauer darzustellen. Auch die Beleuchtung konnte überzeugen. Die Ausstattung war beeindruckend und majestätisch. Die langen, schönen Kleider und die schicken Westen und Fracks gefielen den modebewussten Schülern.

Von einem Happy End konnte bei acht Toten leider nicht die Rede sein. Mit so einem schockierenden Ende hatten viele der Schüler nicht gerechnet. Einige sollen sogar den Tränen nahe gewesen sein.

Gelesen 947 mal Letzte Änderung am 01. 09. 2018
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