Geschichte
23. 05. 2019

Die Majestäten und ihre Untertanen in Friesach

Artikel verfasst von  Victoria Wagner & Anna Zimmermann (5C)

Eisige Kälte. Stürmische Windböen. Das Tor schwang auf. Aus den SchülerInnen der 5BCD und ihren GeschichtelehrerInnen (Hr. Prof. Wladasch, Hr. Prof. Stesl, Hr. Prof. Schnögl, Fr. Prof. Adam) wurden mit dem Durchschreiten des Tores das Königspaar und dessen Gefolge. Ein fabelhafter Guide geleitete uns durch das Gelände des Burgbaus, sodass wir mit den Baumethoden des Mittelalters vertraut gemacht wurden. Das Gefolge konnte ihre GeschichtelehrerInnen, oh, pardon, ihre Majestäten mit ihrem Mittelalterwissen stolz machen (nicht!). Die Regenten gaben den Weg durch den Wald über den sogenannten Narrensteig bis hin zur nächsten Burg, wo dann das Bogenschießen stattfand, vor. Wer es wollte, durfte seine Schießkünste vorführen, bevor es endlich zum sehnsüchtig erwarteten Rittermahl ging. Das Königspaar wurde in einem rustikalen Raum würdig gekrönt und dank der schmucken weißen Kappen (Achtung: Frisurenzerstörer!) war nun auch das Gefolge als solches erkennbar. Doch es blieb nicht allein bei einem festlichen Schmaus, denn alle „Regelbrecher“ wurden gnadenlos am Rad oder Pranger bestraft. Manche wurden sogar ausgepeitscht oder lebenslang ins Kloster verbannt, bevor als Abschluss die Geister die Regie in der Burgschenke übernahmen. Manche kreischten (selbstverständlich nur zu Showzwecken, versteht sich!), andere konnten ihre Lachkrämpfe kaum im Zaum halten. Den Lehrern wurde – zu deren Bedauern – die Krone wieder abgenommen, sodass schlussendlich alle zur Stadtführung bereitstanden. Bei dieser wurde uns während eines kurzen Spaziergangs durch die Stadt viel von der Geschichte Friesachs näher gebracht und endlich durften auch unsere GeschichtelehrerInnen ihr Fachwissen unter Beweis stellen.

Die Tür schwang zu und eine Schar 5.-KlässlerInnen mit ihren GeschichtelehrerInnen stolperte auf die autobefahrene Straße. Die „Zeitreise“ war zu Ende und wir um einiges Wissen reicher, sodass uns bei der Reise in die Heimat eine unendliche Müdigkeit übermannte. Vielen Dank an Fr. Prof. Adam für die Organisation dieser schönen Exkursion!

 

 

Gelesen 244 mal Letzte Änderung am 22. 08. 2019
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