FREYLINGER-KOERBLER Monika
Spitzenerfolge der Perauaner:innen
Der Jugend-Musizierwettbewerbe prima la musica bietet musikbegeisterten Kindern und Jugendlichen aus den 27 Kärntner Musikschulen und der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik alljährlich die Möglichkeit, Bühnen- und Wettbewerbserfahrung zu sammeln und sich mit Alterskolleg:innen im musikalischen Wettstreit zu vergleichen.
Zweiter Platz beim CERTAMEN LATINUM
Die Schüler*innen Anna-Victoria Hochstetter (8E), Maximilian Kolloros (8E), Willi Schroers (8A) und Joshua Rome (7C) nahmen am 19. Februar 2026 beim alljährlichen Kärntner Lateinwettbewerb CERTAMEN LATINUM im BG/BRG Mössinger, Klagenfurt, teil. Das heurige Thema des Bewerbs lautete "Pacta sunt servanda!". Die Schüler*innen aus verschiedenen Gymnasien Kärntens mussten in 100 Minuten einen unbekannten Text zum Thema übersetzen und Interpretationsaufgaben lösen.
Dabei gelang es Maximilian Kolloros aus der Klasse 8E den zweiten Platz in der Kategorie Kurzform 8. Klasse zu erringen! Darüber hinaus konnte das Peraugmnasium das Pupquiz zum Thema Antike für sich entscheiden! Wir gratulieren!
Ausstellungseröffnung Kunstwerkstatt
Am 24. Juni 2025 fand in der lichtdurchfluteten Aula des Peraugymnasiums die diesjährige Vernissage der Wahlpflichtfachgruppe „Kunstwerkstatt“ statt. Gezeigt wurden Arbeiten der 7. und 8. Klassen, die durch künstlerische Qualität und handwerkliches Geschick überzeugten.
Fotografische Techniken
Den Anfang machten die Werke der 7. Klassen, die sich im Wintersemester intensiv mit dem Thema Fotografie beschäftigten. Neben einem historischen Abriss – von der Camera Obscura bis zur Smartphone-Fotografie – standen berühmte Fotograf:innen wie Henri Cartier-Bresson oder Dorothea Lange Pate für die gestalterische Auseinandersetzung.
Ein besonderes Highlight bildete die Lichtmalerei, bei der mit Lichtquellen bei langen Belichtungszeiten „gemalt“ wurde. Die dabei entstandenen winterlichen – von der Atmosphäre um Weihnachten inspirierten – Lichtbilder mit Motiven abstrahierter Weihnachtsbäume begeisterten durch ihre poetische Atmosphäre.
Im Frühjahr wandte sich die Gruppe gesellschaftlich relevanten Themen zu: Klimakrise und digitale Fragmentierung wurden in vielen Einzelbildern in Stop-Motion-Filmen verarbeitet. Gearbeitet wurde mit UV-Lichtquellen auf phosphoreszierenden Leinwänden, diese Technik sorgte für eine besondere visuelle Dichte und Spannung.
Keramik-Design im Zeichen der „Flower Power“
Ein weiteres Modul der 7. Klassen stand ganz im Zeichen von Keramikdesign. Nach einer theoretischen Einführung und einem inspirierenden Besuch im Atelier des Keramik-Künstlers Peter Alten entstanden fantasievolle Vasen und Pflanzgefäße – teils an der Töpferscheibe gedreht, teils in freier Aufbautechnik geformt.
Das große Finale bildete der Rakubrand im Schulhof, bei dem die Werke in einem eigens mitgebrachten Raku-Ofen gebrannt wurden. Die Freude am Prozess – ganz im Sinne des japanischen Begriffs „Raku“ – war den Schüler:innen dabei deutlich anzumerken.
Schmuckgestaltung: Handwerk mit Tiefgang
Die 8. Klassen widmeten sich ganz dem Thema Schmuck. In Kooperation mit den Goldschmiedemeister:innen Amba Schneider und Jonathan Pirker gestalteten die Schüler:innen individuelle Schmuckstücke – vom Ring über Anhänger und Ohrgehänge bis hin zu einem eigens kreierten Grillz, einer Schmuckschiene, die auf den Zähnen getragen wird. Die entstandenen Unikate wurden in Wachs gefertigt und anschließend im Schleudergussverfahren in Silber gegossen und mit Steinen veredelt. Die Ergebnisse zeugen von Fantasie, Präzision und Geschick der Schüler:innen.
Selbstverwirklichung pur: Freie Projekte der 8. Klassen
„Was steckt in dir, das ans Tageslicht möchte?“ – Mit dieser Frage starteten die 8. Klassen in ihr Abschlussmodul. In völliger gestalterischer Freiheit entstanden dabei Werke, die ebenso vielfältig wie persönlich sind: Von Comicstrips über Malerei und Collagen bis hin zu Textilarbeiten und gehäkelten Objekten war alles vertreten. Das Ergebnis: ein eindrucksvolles Panorama individueller Ausdrucksformen.
Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig, reflektiert und mutig junge Menschen mit Kunst umgehen, wenn man ihnen Raum, Zeit und professionelle Unterstützung gibt. Der Dank gilt den externen Künstler:innen sowie dem ÖAD, der Stadt Villach und dem Elternverein für die finanzielle Unterstützung.
Teilnehmende Schüler:innen: Franziska Dabringer (7D), Anna Della Maggiora (8B), Sina Demuth (8B), Julia Dullnig (8B), Laura Ebner (8C), Laura Gaggl (8B), Anna-Victoria Hochstetter (7E), Luisa Kaden (8B), Sarah Kelz (8C), Elise Lang (7E), Lena Marginter (8B), Luigi Migliore (7C), Arami Mikl (7D), Lena Petric (8C), Nina Ruckli (8A), Hanan Saĉiĉ (8B), Romy Schablitzky (8C), Mara Schuster (8C), Alina Uhlschmied (8A), Andrea Wieser (6A), Max Wohlfahrt (7D)
Ausstellungsdauer: 24. Juni 2025 – 3. Juli 2025 in der Aula des Peraugymnasiums
Mag. Eva Stefan und MMag. Monika Freylinger-Körbler
Einladung
Herzliche Einladung zur
VERNISSAGE
Mit Glanz ins Finale
Glanzstücke
Das Abschlussprojekt der 8. Klassen im Wahlpflichtfach Kunstwerkstatt war die Gestaltung eines Schmuckstückes in edlem Metall.
Nach einer theoretischen Einführung im regulären Unterricht, bei der sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte und Symbolik des Schmucks auseinandersetzten, tauchten sie im Rahmen eines Workshops intensiv in die handwerkliche Praxis der Schmuckherstellung ein. Der praktische Teil wurde von den Goldschmiedemeistern Amba Schneider und Jonathan Pirker begleitet.
Unter Anleitung der erfahrenen Goldschmiede konnten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Schmuckstücke entwerfen und anfertigen. Sie begannen mit der Gestaltung von Wachsmodellen, die später in Silber gegossen wurden. Dabei erlernten sie grundlegende Techniken wie Sägen, Feilen, Löten und Polieren. Optional konnten sogar Steine in die Schmuckstücke integriert werden. Am Ende präsentierten die Teilnehmenden stolz ihre einzigartigen Kreationen und reflektierten gemeinsam über den kreativen Prozess.
Dieser Workshop bot den Schülerinnen und Schülern nicht nur einen praktischen Zugang zur Schmuckherstellung, sondern auch eine wertvolle Erfahrung in kreativem Design und handwerklicher Fertigung.
Der Workshop kam mit der freundlichen Unterstützung durch den ÖAD, der Stadt Villach und des Elternvereins Peraugymnasium zustande. Herzlichen Dank dafür!
Klick, Klimakrise!
Zeichne mit Licht was dich bewegt!
Im Rahmen des Wahlpflichtfaches Kunstwerkstatt wurden zwei Stop-Motion Filme erstellt, die sich mit den Themen der fragmentierten Identität durch soziale Medien und der Klimakrise auseinandersetzen. Der erste Film beleuchtet die Zerbrochenheit des Selbstbildes in der digitalen Welt, wo die ständige Darstellung und Manipulation des eigenen Ichs zu einer fragmentierten Wahrnehmung führt. Der zweite Film thematisiert die Klimakrise, indem er aufzeigt, wie unser Verhalten die Welt um uns herum zerstört und welche Konsequenzen dies für uns und zukünftige Generationen hat. Gibt es Hoffnung auf eine bessere Zukunft? Beide Werke wurden auf phosphoreszierender Leinwand mit Licht gemalt und in Stop-Motion-Technik umgesetzt. Das Projekt lädt dazu ein, über die Auswirkungen der digitalen Selbstinszenierung und die Notwendigkeit einer Veränderung im Umgang mit der Natur nachzudenken.
https://www.youtube.com/watch?v=Np-XGHlVkxA
und als Short am Smartphone abrufbar (bessere Bildschärfe): https://youtube.com/shorts/Fnr_0CYkgAo
Teilnehmende Schüler:innen: Franziska Dabringer, Anna-Victoria Hochstetter, Elise Lang, Luigi Migliore, Arami Mikl, Andrea Wieser, Max Wohlfahrt
Real oder abstrakt?
Am 5. Februar 2025 besuchte die 5C das Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK), um die Ausstellung „real:abstrakt“ mit Werken der Kärntner Künstler Richard Kaplenig und Julian Taupe zu erkunden.
Die Ausstellung bot spannende Einblicke in die Gegenüberstellung von Realismus und Abstraktion in der zeitgenössischen Kunst. Richard Kaplenigs detailreiche Darstellungen alltäglicher Objekte luden dazu ein, die Realität aus einer neuen Perspektive zu betrachten, während Julian Taupes abstrakte Kompositionen die Wirkung von Farbe und Form in den Vordergrund rückten.
Nach einem interessanten und lustigen Rundgang wurden die Schülerinnen selbst aktiv: In einer kreativen Aufgabe analysierten sie jeweils ein Werk auf zwei verschiedene Weisen. Zunächst beschrieben sie es sachlich und objektiv – unter Berücksichtigung von Motiv, Darstellungstechnik und verwendeten Materialien. Anschließend erfolgte eine subjektive, poetische Interpretation, bei der sie eigene Gedanken, Gefühle und Assoziationen einfließen ließen. Die Schülerinnen verfassten dabei kurze Geschichten oder Gedichte, die ihre persönliche Sicht auf die Kunstwerke widerspiegelten. Dabei entstanden großartige und auch witzige Darbietungen, die allen viel Spaß machten!
In einem praktischen Workshop durften die Schülerinnen dann selbst zum Pinsel greifen: Inspiriert von der Technik Richard Kaplenigs (Malen auf Landkarten, Verwendung von Schablonen etc.) schufen sie eigene Werke. Besonders spannend war die Herausforderung, Plastizität und Räumlichkeit durch den gezielten Einsatz von Hell-Dunkel-Kontrasten zu erzeugen.
Der Besuch im MMKK war eine inspirierende Erfahrung und eine wertvolle Ergänzung zum Kunstunterricht. Ein herzliches Dankeschön an das Museumsteam für das abwechslungsreiche und kreative Programm!
Ausstellungseröffnung
Am 24. Juni 2024 wurde die diesjährige Kunstausstellung des Wahlpflichtfaches KUNSTWERKSTATT feierlich eröffnet. Die Aula der Schule verwandelte sich in eine beeindruckende Galerie, in der die vielfältigen Werke der Schülerinnen und Schüler präsentiert wurden. Im Rahmen des Kunstunterrichts wurden im Laufe des Schuljahres mehrere spannende und lehrreiche Workshops von externen Experten aus den Bereichen Fotografie mit Nina Hader https://www.ninahader.com, Buchbinderei mit Anna Frey https://vonfrey.at und Keramik mit Peter Alten https://www.altenkeramik.at/handwerk angeboten. Diese Workshops ermöglichten den Schülerinnen und Schülern der 6. und 7. Klassen, ihre künstlerischen Fähigkeiten zu erweitern und neue Techniken unter professioneller Anleitung zu erlernen.
Die Ausstellung fand großen Anklang bei den Besuchern. Die Eltern, Lehrer und Schüler waren gleichermaßen beeindruckt von der hohen Qualität und Kreativität der ausgestellten Werke. Die Ausstellung selbst bot eine breite Palette an Kunstwerken: Reliefartige Assemblagen und abstrakte Fluid Paintings, selbstgebundene Bücher aus geschöpftem Papier mit der eigenen, in der Technik der Acrylmalerei und Vergoldung gestaltete Initiale am Deckblatt, naturbezogene Cyanotypien in denen ein Wort oder ein Buchstabe ein visuelles Element bildet, dessen Bedeutung aber für eine Interpretation offen bleibt, Porträtfotografien als Lichtbilder mit malerischem Leuchthintergrund (Langzeitbelichtung von Leuchtmittel) und persönlichkeitsbeschreibenden Adjektiven erweitert, individuell gestaltetet Lampen aus Keramik resp. Raku-Keramik in Form von Geschirr und menschlichen Körpermodellen.
Die diesjährige Kunstausstellung unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der Kunst als Ausdrucksform und Bildungsinstrument. Sie bietet den Schülern eine wertvolle Plattform, ihre Werke zu präsentieren und sich künstlerisch weiterzuentwickeln. Diese Veranstaltung zeigt, wie wichtig es ist, künstlerische Talente zu fördern und ihnen Raum zur Entfaltung zu geben. Zudem ist sie ein Zeugnis für die erfolgreiche schulische Arbeit: die Schülerinnen und Schüler können stolz auf ihre Leistung sein.
Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Juli 2024 in der Aula (Paul-Watzlawick-Begegnungsraum) des Gymnasiums zu sehen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Werke zu betrachten und sich von der Kreativität der Schüler inspirieren zu lassen.
Teilnehmende Schülerinnen: Franziska Dabringer (6D), Anna Della Maggiora (7B), Sina Demuth (7B), Julia Dullnig (7B), Laura Ebner (7C), Laura Gaggl (7B), Anna-Victoria Hochstetter (6E), Luisa Kaden (7B), Sarah Kelz (7C), Elise Lang (6E), Lena Marginter (7B), Luigi Migliore (6C), Lena Petric (7C), Alexandra Pirker (8A), Marsha Roscher (8A), Nina Ruckli (7A), Hanan Saĉiĉ (7B), Romy Schablitzky (7C), Mara Schuster (7C), Lea Seiwald (8A), Kim Sternig (8D), Alina Uhlschmied (7A), Leonie Waller (6C), Max Wohlfahrt (6D)
Begleitende Lehrerinnen: MMag. Monika Freylinger-Körbler, Mag. Silvia Köchl, Mag. Eva Stefan
KUNSTWERKSTATT
Herzliche Einladung zur
VERNISSAGE
Buchbindeworkshop
Im Rahmen des Wahlplichtfaches Kunstwerkstatt fand kürzlich ein faszinierender Buchbindeworkshop statt, der die Oberstufenschüler in die Welt der Buchherstellung entführte. Unter der fachkundigen Leitung der externen Grafikerin und Buchbinderin Anna Frey entstanden wahre Meisterwerke aus Papier.
Die Graphikerin begann den Workshop mit einer kurzen Einführung in die Geschichte der Buchbinderei und zeigte den Schülern verschiedene Techniken und Stile, die im Laufe der Jahrhunderte entwickelt wurden. Unter der Anleitung der Buchbinderin lernten die Schüler, wie man die Seiten ordentlich faltet (falzt), sie in der richtigen Reihenfolge anordnet und sie schließlich mit der sogenannten Schweizer Broschur mit French-Link-Stitch und Bindfadenverschluss zu einem Buchblock bindet. Dabei handelt es sich um einen gehefteten Buchkern, wobei die erste und die letzte Seite in einen Karton (Softcover) einkaschiert wurden. Die dekorative Bindung bleibt am Buchrücken sichtbar. Für die Deckblätter wurden - von den Schülerinnen und Schülern davor - selbst geschöpfte Papiere eingearbeitet. Jeder Handgriff wurde sorgfältig erklärt, und die Schüler konnten ihre Fähigkeiten unter Anleitung der Expertin verbessern.
Die Möglichkeit, ein Buch mit ihren eigenen Händen zu schaffen, war ein unvergessliches Erlebnis. Mit einem gestärkten Verständnis für die Bedeutung von Handwerkskunst verließen die Schüler und Schülerinnen den Workshop und trugen nicht nur ihre selbstgebundenen Bücher, sondern auch eine Wertschätzung für die Kunst des Buchbindens hinaus. Der Buchdeckel wird im weiteren Unterrichtsverlauf mit der eigenen Initiale in der Technik der Acrylmalerei und Vergoldung gestaltet und am Ende des Schuljahres im Rahmen der jährlichen Kunstausstellung einem breiten Publikum präsentiert werden.
