Italienisch
01. 05. 2019

Sapori del Friuli

Artikel verfasst von  Lisa Macher

Italienisch lernen - ohne ein einziges Mal in die wahre Kulinarik  Friauls "live" eingetaucht zu sein?! Nein, das darf nicht sein!
Aus diesem Grund ergriffen die 6. Klassen in diesem Schuljahr am 30.4.2019 die Chance, zwei regionale Betriebe  der Region Friuli Venezia Giulia zu besuchen.
Der erste Zwischenhalt führte uns nach Moimacco, in das Gut der Villa de Claricini, das bereits seit dem 16. Jahrhundert besteht. Wir erhielten einen kurzen Einblick in die Räumlichkeiten des historischen Gebäudes, wurden über den biologischen Anbau von Getreide und Wein informiert und durften sogar ein Auge auf die Produktionsschritte im hauseigenen Weinkeller werfen. Ein anschließender Besuch der geschichtsträchtigen Stadt  Cividale (Unesco Weltkulturerbe), nur unweit von Moimacco entfernt, durfte auf unserer Route nicht fehlen. Die leeren Mägen wurden schnell mit Pizzaschnitten gefüllt und gaben die notwendige "Power" für so manche kreative Selfies vor dem  "Foro Giulio Cesare" oder dem "Caffè Longobardo". Die letzte Etappe auf unserer kulinarischen Reise brachte uns in den Westen Friauls, in das durch die ausgezeichnete Prosciutto -Produktion weltweit bekannte Städtchen San Daniele. "Prosciutto di San Daniele" war zuvor jedem ein Begriff gewesen und fast jeder hatte ihn schon einmal verschlungen.  Doch wie wird dieser eigentlich produziert ? Welcher Produktionsschritte bedarf es genau?  Auf der Suche nach Antworten begaben wir uns in den wohl größten aller 31 Betriebe von San Daniele:  "Dok dall'Ava". Belohnt wurden wir nicht nur mit detaillierten Erklärungen zur Verarbeitung und einer Besichtigung der Produktionshallen, wo so manch einem beim Anblick des "friulanischen Schatzes" etwas mulmig wurde, sondern auch mit einem kleinen Teller essfertigem Prosciutto, begleitet von "pane" und "bibite". Nicht einmal das an den Tisch servierte Coke, das stets versuchte, gegen die Müdigkeit unserer ReiseteilnehmerInnen anzukämpfen, hatte bei all den vollen Mägen noch eine Chance.  Ein laaanges "pisolino" im Bus musste also her, das der gesamten Überfahrt in die Heimat standhielt. 

Gelesen 229 mal Letzte Änderung am 22. 08. 2019
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