8. Klassen
18. 08. 2020

KWS - Schuljahr 2019/20 - 8. Klassen

Artikel verfasst von  Sylvia Köchl und Eva Stefan

TEILNEHMER*INNEN:

8B: FÜRST Lukas, LIEMBERGER Nicole, PILS Cydney, SCHWARZINGER Celine,

8D: BASTAWROS Sarah, FATTINGER Marlene, OBERNOSTERER Emelie

XL

Im letzten Kunstwerkstatt-Modul gibt es ein gemeinsames Thema, das im bildnerischen und werktechnischen Bereich umgesetzt wird. Heuer ging es um „Größe“, mit dem Thema „XL“.

In einer ersten Aufgabenstellung sollten die SchülerInnen mit dem Handy oder Fotoapparat entweder kleine Dinge in Makroaufnahme oder kleine Details von größeren Objekten fotografieren, und ihr Lieblingsfoto anschließend mit Acrylfarbe auf Malpappe umsetzen.

Dann ging es ab in den Biologiesaal, wo die Schülerinnen und Schüler kleine Dinge unter der Stereolupe in 20-facher Vergrößerung ansehen und zeichnen konnten: Insekten, Blüten, Kristalle…. Vielen Dank an dieser Stelle an die Kolleginnen Brigitte Vigele und Gudrun Lassnig-Moritsch für ihre Unterstützung!

Ein wahres XL-Kunstwerk bot sich uns bei der diesjährigen Kunstwerkstatt-Exkursion: wir fuhren zur For-Forest-Kunstintervention des Schweizer Galeristen und Kurators Klaus Littmann und des Schweizer Landschaftsarchitekten Enzo Enea ins Wörtherseestadion. Der „Wald im Stadion“ und die anschließenden Besuche zu den „Touch Wood“ Begleitausstellungen in der Stadtgalerie Klagenfurt und im Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK) inspirierten die Schülerinnen und Schüler in einem Workshop zu eigenen kleinen Werken.

Der Wunsch, etwas wirklich Großes in XL zu produzieren stand plötzlich im Raum. Etwas Kleines, ganz groß, plastisch zu gestalten galt es. Mit dem Werkstoff Ton , das ideale Material, um Vorstellungen zu verwirklichen, wurde experimentiert und modelliert. Kaffeetassen, Nüsse, Muscheln, sogar Schuhabdrücke, wurden vergrößert in XL dargestellt und in verschiedensten Tonqualitäten geformt. Beeindruckende Glasuren gaben den großartigen Keramiken den nötigen „ Glanz“.

Alles fertig für die mündliche Matura und eine Ausstellung, die beeindrucken, aber leider nicht stattfinden sollte. Schade!

Dann kam uns Corona in die Quere, weshalb die Schülerinnen und Schüler ihr Abschlusswerk, eine freie Arbeit unter dem Motto XL, nur zum Teil fertig stellen konnten. Drei unserer Schülerinnen und Schüler hätten auch vorgehabt, mündlich im Fach Kunstwerkstatt zu maturieren. Nachdem die mündliche Matura aber als verpflichtender Teil der Matura entfallen ist, gab es heuer leider auch keine Kunstwerkstatt-Matura. Wir sind aber auch so sehr stolz auf unsere Maturantinnen und Maturanten, denn sie haben ihre Reife wirklich bewiesen und auch in der Zeit des Corona-Lockdown selbständig und fleißig an ihren Werken weitergearbeitet, so gut es unter den gegebenen Umständen möglich war.

Wir wünschen allen auf ihrem weiteren Weg alles erdenklich Gute!

Gelesen 159 mal Letzte Änderung am 19. 08. 2020

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