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05. 07. 2019

Schüleraustausch der 4D – Bamberg wir kommen!

Artikel verfasst von  Susanne Romauch und Mario Moser

Neugierig auf die kommenden Erlebnisse machte sich die 4D-Klasse mit ihren Begleitlehrern Prof. Moser und Prof. Romauch auf den weiten Weg in die Weltkulturerbe-Stadt Bamberg. Den ersten Zwischenstopp legten wir bei einem amerikanischen Restaurant ein, wo für einen unserer Riesen zehn Stück Hamburger kein Problem darstellten. Eine längere Pause machten wir im BMW-Museum in München, wo wir erfuhren, dass man dort neue Autos mit einer feierlichen, fast einen Tag dauernden Zeremonie abholen kann und dass man auch im Kofferraum eines Rolls-Royce picknicken kann. Den Schülern wurde auch ein origineller Vorschlag für einen Heiratsantrag gemacht: Der Traumfrau einfach einen BMW schenken und ihr erklären, dass BMW für „Be My Wife“ steht…

Der Empfang durch die KollegInnen und SchülerInnen der Bamberger Partnerschule, dem Franz-Ludwig-Gymnasium, verlief sehr herzlich, unsere SchülerInnen hatten sogleich die Möglichkeit, in die verschiedenen Klassen der deutschen Schule zu schnuppern und am Unterricht teilzunehmen. Irgendwie fühlten wir uns in der Schule gleich wohl, ist sie doch fast genauso alt und verwinkelt wie unsere Schule… Nach einem Besuch bei einem der Bamberger Bürgermeister, Dr. Lange, brachte uns eine kurzweilige Stadtführung am Nachmittag die Bedeutung Bambergs als Sitz des Erzbischofs näher, der Bamberger Dom faszinierte sogar (!) die SchülerInnen. Unsere Schüler nahmen das mit dem Kennenlernen anderer SchülerInnen sehr ernst und so sollen sich sogar drei in der Jugendherberge in ein Mädchenzimmer verirrt haben, zum Leidwesen der Schüler funktionierte aber das Überwachungssystem der (deutschen) Lehrerin fehlerfrei…

Nürnberg stand am Mittwoch auf dem Programm, die Lebkuchenführung durch die Stadt machte Appetit auf mehr und so deckten wir uns mit Köstlichkeiten ein, bevor es zum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und damit einem ernsteren Thema unserer Geschichte (Aufstieg und Verbrechen des Nationalsozialismus) ging. Der Donnerstag, der einzige Regentag der Woche, sollte den SchülerInnen Spaß machen und ein gegenseitiges Kennenlernen ermöglichen, der beste Ort dafür wurde mit der Therme Bambados ausgewählt. Am Nachmittag wurden die SchülerInnen auf die Familien der BambergerInnen aufgeteilt und sie verbrachten die gemeinsame Zeit mit Bouldern, Bowlen und Grillen.

Am Freitag hieß es Abschied nehmen von den Bambergern und die Heimreise führte uns noch über das Konzentrationslager Dachau, das bei uns allen einen bleibenden Eindruck hinterlassen und noch viele SchülerInnen zu nachdenklichen Gesprächen angeregt hatte. So konnten die Eltern der 4D ihre Sprösslinge um 21:00 Uhr wieder unversehrt, aber um einige Erfahrungen reicher in die Arme schließen.

Gegenbesuch der Bamberger in Villach

Was zeigt man Schülern aus einer der schönsten Städte Deutschlands, wenn sie nach Villach kommen? Natürlich gibt man ihnen einen theoretischen Überblick über einen der schönsten Flecken der Erde (=Kärnten!) im Relief Kärnten und führt sie dann auf den Gipfel des Hausbergs (=Dobratsch) bei strahlendem Sonnenschein! Dann zeigt man ihnen die zweitschönste Stadt in Kärnten (=Klagenfurt), bevor man ihnen vor Augen führt, wie klein die Welt ist (=Minimundus) und setzt sie dann noch in ein Schiff am Wörthersee, das sie ins Strandbad Pörtschach bringt, wo Baden und Relaxen angesagt ist. Unterrichtssequenzen in Mathematik und Physik dürfen natürlich auch nicht fehlen, bevor der Bürgermeister der schönsten Stadt Kärntens (=Villach) sich die Zeit für einen Kurzempfang nimmt. Ein Rundgang durch die Altstadt darf nicht fehlen und den Abschluss bilden Wettkämpfe im Bowlen, Fußball und Handball…

Alles in allem zwei schöne Wochen, die wohl in positiver Erinnerung bleiben werden.

 

 

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Gelesen 362 mal Letzte Änderung am 22. 08. 2019