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BG/BRG Peraustraße

30. 11. 2017

Stimmen aus dem Foyer: Faust – Der Komödie erster Teil

Artikel verfasst von  Christian Stemberger

Mephisto und Faust gemeinsam mit den Schülern der 6A, KV Arno Dengg und Deutschlehrer Christian StembergerMinimalistisch ausgestattet – Goethes Faust in der Inszenierung des Theaters an der RottDie 6A besuchte Ende November eine Aufführung von Goethes Faust im Villacher Kongresscenter und war von höherer Gewalt angehalten, zur Inszenierung des Theaters an der Rott eine Theaterkritik zu verfassen. Hier einige Zitate:

„War das wirklich Goethes Faust?“ (Laura Köffler, Tabea Lukatsch, Thomas Predota, Christoph Sitter, Noah Tscharnuter)

„Ob Goethes Faust als Regietheater sehenswert ist, bleibt offen. Trotz unbestreitbarer Schwächen hatte das Stück aber auch einige Wow-Momente zu bieten.“ (Katarina Andrijevic, Jakob Hauser, Niklas Kapeller, Robert Miskovic)

„Regisseur Uwe Lohr erklärte, er habe den Text fast zur Gänze von Goethe übernommen. Dennoch veränderte er das Stück von Grund auf und machte aus der Tragödie eine Komödie.“ (Ahmed Issa, Theo Maynollo, Anna und Lena Neuhuber)

„Wer das Stück nicht kennt, für den war diese Aufführung nicht geeignet. Aber die vier Schauspieler boten eine gute Leistung. Und die Musik (Queen) war vom Feinsten!“ (Paul Achernig, Leon Igney, Noah Keintzel, Shima Nadery, Pascal Steiner)

„Der Teufel wurde zwar gut gespielt, der Regisseur hat hier aber buchstäblich in den Dreck gegriffen: Goethes Mephisto ist ein charmantes, manipulatives Genie, in dieser Inszenierung jedoch nur ein dauerwütender Egomane. Wichtige Textstellen wie Gretchens Aufstieg in den Himmel fehlten. Es war aber ein guter Regieeinfall, Gott in der ersten Szene durch drei Schauspieler darzustellen.“ (Philipp Binter, Aminat Elichanova, Christina Lassnig)

„Die Aufführung fand nicht auf einer Bühne statt, sondern in der Mitte des Saales. Dadurch hatte man das Gefühl, mitten im Spiel zu sein. Dass die Schauspieler den ganzen Saal als Spielfläche nutzten, beeinträchtigte aber die gute Schauspielerleistung durch schlechte Akustik und dadurch mangelndes Verstehen.“ (Katarina Andrijevic, Jakob Hauser, Niklas Kapeller, Robert Miskovic)

„Der Text war über weite Strecken nicht zu verstehen, weil die Schauspieler wegen der Zentralbühne immer wieder mit dem Rücken zum Publikum standen.“ (Paul Achernig, Leon Igney, Noah Keintzel, Shima Nadery, Pascal Steiner)

„Die schauspielerische Leistung war im Grunde gut, jedoch mussten die vier Darsteller die Last zu vieler Rollen tragen. Das Publikum hat das verwirrt. Diese Verwirrung wurde durch die offene Bühne verstärkt, denn den Zusehern fehlte teils die Sicht auf das Geschehen. Und auch die Akustik litt sehr darunter. Das permanente Schreien des Teufels machte das nicht besser.“ (Laura Köffler, Tabea Lukatsch, Thomas Predota, Christoph Sitter, Noah Tscharnuter)

„Vielleicht hätte es geholfen, wenn die Schauspieler Mikrofone benutzt hätten.“ (Ahmed Issa, Theo Maynollo, Anna und Lena Neuhuber)

„Das Bühnenbild erleichterte das Nachvollziehen der Handlung nicht. Oft wurde erst nach Minuten klar, wo die jeweilige Szene spielt. Beispielsweise war der Übergang zwischen der Szene in Gretchens Heim und der im Kerker nicht vorhanden.“

„In der letzten Szene verschwammen Gretchens Klagen, Mephistos Wutschreie, Fausts Verzweiflung und die Stimme in Gretchens Kopf zu einem unverständlichen Brei. Die Aussage dieser Szene ging damit zur Gänze verloren.“ (Philipp Binter, Aminat Elichanova, Christina Lassnig)

„Man hat mit den Augen sehr viel mehr als mit den Ohren verstanden.“ (Ahmed Issa, Theo Maynollo, Anna und Lena Neuhuber)

„Die Einführung bot auch keine Erklärung für diese Inszenierung, es wurde nur der grobe Inhalt des Stücks wiedergegeben und über das Theater an der Rott informiert.“ (Katarina Andrijevic, Jakob Hauser, Niklas Kapeller, Robert Miskovic)

„Faust?“ (Magamed Maajev)

Trotz der teils harschen Kritik hatten die Schüler der 6A einen interessanten und über weite Strecken kurzweiligen Theaterabend. Ob dieser Faust Lust auf mehr Theater macht, verrieten sie ihrem Lehrer aber nicht. Sei's drum, schon im März steht das nächste Stück auf dem Programm. Schauspieler und Regie sollten sich warm anziehen, wenn die 6A kommt. 

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