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04. 03. 2019

Als Debütant am Opernball

Artikel verfasst von  Adrian Vidoni

Ursprünglich dachte ich nicht viel an den Opernball. Die Idee bekam ich erst durch meine Tanzpartnerin, deren großer Traum es war, einmal den Ball zu eröffnen. Sie schlug es vor und ich dachte mir, dass es sicher schön wäre. Wir redeten mit unserer Tanzlehrerin, Iris Huber, und sie meldete uns an. Wir mussten ein kleines Portfolio abgeben und eine kleine Bearbeitungssumme zahlen. Als wir schließlich nach langem Warten die Bestätigung bekamen, war die Begeisterung groß.

Das wichtigste Kriterium war das Beherrschen des Linkswalzers. In den zwei Monaten vor dem Ball hatten wir deswegen Linkswalzertrainings in der Tanzschule, wo wir die anderen zwei Kärntner Paare kennenlernten. Für die Pflichtproben und den Ball selbst gab es natürlich eine gewisse Garderobe. Internationale und Paare aus Österreich, abgesehen von Wienern und Niederösterreichern, hatten zwei Pflichtproben am Wochenende vor dem Balltermin, bei welchen wir die Choreographie für den Ball mit der Tanzschule Santner einstudierten.

Die Generalprobe fand am Vortag des Balls statt. Am Tag des Balls mussten Männer einen Frack mit Mascherl, weiße Handschuhe und Lackschuhe tragen. Die Damen trugen ein weißes Kleid, die berühmte Swarovski Tiara und ebenfalls weiße Handschuhe. Diese Kleidungsstücke mussten natürlich früh genug organisiert werden, was bei der Herrengarderobe auf ca. 400 Euro hinauslief (ich habe den Frack ausgeliehen). Für den Komiteepass der Debütanten musste man auch 120 Euro zahlen, dieser diente gleichzeitig als Eintrittskarte für den Ball. Insgesamt gab es 144 Paare aus 18 Ländern.

Besonders beeindruckt hat mich die Geschwindigkeit, mit der 144 Paaren die Choreographie beigebracht wurde. Die Geschwister Santner haben eine hervorragende Arbeit geleistet, diese Menschenmasse zu bändigen und das noch dazu mit Humor und Spaß. Ich habe diese Zeit sehr genossen und hoffe, den Opernball wieder zu besuchen.

 

Gelesen 486 mal Letzte Änderung am 04. 03. 2019

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