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02. 10. 2019

Dobratsch – Villachs Wasserspender Nummer 1

Artikel verfasst von  Johanna Lederer-Gamberger

So oft vor Augen – so oft da gewesen – und dennoch: Mit den Augen von Herrn Prof. Hohenwarter bekommt alles ein ganz anderes Gesicht. Voller Leidenschaft schaffte er es, uns so viel Geschichtliches und Wissenswertes über die Gebirgsbildung in der Vergangenheit aber auch Zukunft näher zu bringen, das bestimmt der eine oder andere Interessenskeim in die Schüler gepflanzt werden konnte. Wir verstehen nun endlich, warum dieser interessante Berg sich in seiner Form doch so deutlich von anderen Kalkbergen in Kärnten unterscheidet. Warum es im Lauf der Zeit immer wieder zu gewaltigen Bergstürzen gekommen ist und warum auch in Zukunft damit zu rechnen sein wird.  Man schaut plötzlich ganz anders auf Geländestufen und Formen und freut sich, endlich eine Doline selbst erkannt zu haben. Forschungsbegriffe wie sekundäre Doline, Polje und Trockental in Büchern abstrakt erklärt, nehmen Gestalt an und lassen sich begreifen.  Sein Wissen, nicht nur zu Forschungsergebnissen und Experimenten zum Beispiel bezüglich des Verhaltens unterirdischer Wasserbewegungen am Dobratsch, scheint schier unbegrenzt. Herzlichen Dank für diesen bildenden Nachmittag mitten in der Natur gleich vor der Haustür!
Unser Blick hat sich verändert … der Interessenskeim wächst!

Gelesen 206 mal Letzte Änderung am 02. 10. 2019
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