Erasmus-Projekte im Schuljahr 2024/2025

Mein Auslandssemester in Frankreich

Arami Mikl aus der 7D hat im Sommersemester 2025 durch Erasmus+ vier Monate in Alençon in der Normandie verbracht. Ihre Eindrücke schildert sie in diesem Bericht:

Non, rien de rien. 

Non, je ne regrette rien. 

Momentan umweht mich ein sanfter Sommerhauch und vor meinen Augen erstreckt sich das niemals endende Grün des Hügelreliefs. So schnell wie die Zeit hier vergangen ist, rückt auch schon meine Abreise näher. Selbst wenn die Koffer längst gepackt sind, geistern all die Eindrücke, Erfahrungen und das Erlebte noch unsortiert in meinem Kopf herum. So viele schöne Momente, die ich hier verbringen konnte, und so viele Menschen, deren Bekanntschaft ich gemacht habe. Eine andere Sprache zu erlernen, lässt sich am besten wie eine kulinarische Erfahrung beschreiben. Es ist ein Kosten, Genießen und in manchen Fällen auch ein Scheitern an der Fülle der Geschmäcker. Wichtig für mich war, nicht die Perfektion als Ziel zu haben – sondern vielmehr den Wunsch, mich an neuen Wörtern, unbekannten Ausdrücken und schwierigen Satzkonstruktionen zu versuchen. 
Bei diesem sinnbildlichen Waten durch unbekannte Gewässer war ich vor allem dankbar für die Offenheit, Geduld und Hilfe, die ich durch mein Umfeld erfahren durfte. 

Dass dieses Umfeld in Alençon lag – einer kleinen Stadt im Herzen der Normandie – sorgte nicht nur dafür, dass ich mich mittlerweile mit sämtlichen Spielarten von Regen auskenne, sondern auch mit den kleinen Eigenheiten des Landlebens. Zwischen hügeligen Weiden, unzähligen Kühen und einem charmanten, manchmal eigensinnigen Dorfalltag entstand für mich ein temporäres Zuhause. 

Wenn ich nun zurückblicke, weiß ich, dass mir die Spaziergänge in der Natur, die meiner Herkunft geschuldete Narrenfreiheit (die man mir als Ausländerin freundlich nachsah) und natürlich meine selbsternannten Lieblingskühe fehlen werden. 

Was bleibt, ist ein Perspektivenwechsel, lebenslange Freundschaften–und die Gewissheit, dass es nur den Mut braucht, eine offenstehende Tür zu durchschreiten. 

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EN Funded by the EU POSViaggio Erasmus+

 

Mit den Schülerinnen und Schülern aus unserer Partnerschule, dem liceo_petrarca, konnten wir, die 5C,  uns von 31.03  bis 01.04 mit dem Thema “regionale Produkte” befassen. Die Resultate unserer Interviews mit einigen Passanten aus Triest,  zeigten,  dass ziemlich viele Menschen „prodotti a chilometro 0“ konsumieren. Auch Präsentationen über „prodotti tipici e regionali“ wurden von Schülern beider Schulen gehalten.
#Triestesostenibile #Erasmus #fundedbytheeuropeanunion

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